Chronischer Stress, und ich dachte immer, ich hätte keinen


Wie ich jahrelang unter Stress stand, ohne es überhaupt zu merken

„Wie sieht es denn mit Stress bei Ihnen aus?“
Mein Arzt stellte mir diese Frage ganz selbstverständlich. Ich musste nicht lange überlegen.
„Stress? Nein. Den habe ich eigentlich nicht. Damit komme ich gut zurecht.“ Ich war ehrlich überzeugt davon.

Als ich die Praxis verließ, dachte ich nicht weiter darüber nach. Warum auch? Die Frage war beantwortet. Erst viel später kam sie mir wieder in den Sinn. Heute muss ich manchmal schmunzeln, wenn ich an dieses Gespräch zurückdenke. Denn heute würde ich genau dieselbe Frage völlig anders beantworten.

Heute weiß ich, dass ich über viele Jahre unter Dauerstress stand. Nicht, weil mein Terminkalender übervoll war oder weil ich ständig unter Zeitdruck stand. Sondern weil ich einen Zustand für normal hielt, der alles andere als normal war. Ich hatte mich so sehr an den allzeit gegenwärtigen, nicht erkannten Dauerstress gewöhnt, dass ich ihn gar nicht als Stress wahrnahm.

Übrigens: Alles, was ich in diesem Artikel beschreibe, beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen und auf den Erkenntnissen, die ich in über 35 Jahren als Heilpraktikerin und Begleiterin von Menschen sammeln durfte. Sie sind nicht immer wissenschaftlich belegt und werden teilweise unterschiedlich bewertet. Ich erhebe deshalb keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Allerdings möchte ich dich einladen, Gesundheit und Krankheit einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und für dich selbst zu prüfen, was sich für dich stimmig anfühlt.


Was ist Stress eigentlich?

Wenn wir das Wort Stress hören, denken die meisten Menschen an Hektik. An einen überfüllten Terminkalender und Zeitdruck. An Menschen, die von einem Termin zum nächsten hetzen und abends erschöpft auf ihr Sofa fallen.

Genau dieses Bild hatte ich viele Jahre lang ebenfalls im Kopf. Deshalb war ich überzeugt, keinen Stress zu haben. Natürlich gab es anstrengende Phasen. Natürlich war mein Leben manchmal herausfordernd. Aber ich organisierte mich gut, fand immer eine Lösung und machte einfach weiter. Ich funktionierte gut, manchmal sogar perfekt.

Und genau deshalb hielt ich mich nicht für gestresst. Heute glaube ich, dass Stress viel mehr Gesichter hat. Manchmal beginnt er lange, bevor wir ihn überhaupt als Stress erkennen.

Mein Stress begann nicht im Erwachsenenalter

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, weiß ich, dass mein Stress nicht erst mit dem Beruf oder den vielen Aufgaben begonnen hat. Ich glaube, dass er mich schon sehr früh begleitet hat. Ich bin das dritte von vier Mädchen. Meine Eltern hatten sich nach zwei Töchtern sehnlichst einen Jungen gewünscht. Stattdessen wurde ich geboren, ein Mädchen.

Ob mich diese Enttäuschung tatsächlich schon als Baby geprägt hat, kann ich natürlich nicht beweisen. Ich kann nur beschreiben, wie ich die Zusammenhänge heute sehe. In meiner langjährigen Arbeit mit Menschen und auch in meiner eigenen Geschichte bin ich immer wieder auf die Erfahrung gestoßen, dass Kinder oft sehr fein auf die Gefühle ihrer Eltern reagieren. Besonders in den ersten Lebensjahren scheint vieles aufgenommen zu werden, ohne dass Worte nötig sind. Diese Sichtweise kenne ich auch aus der anthroposophischen Medizin, und sie deckt sich mit vielen Beobachtungen, die ich im Laufe meines Berufslebens gemacht habe.

Für mich persönlich fühlt es sich deshalb stimmig an, dass dort bereits mein erster Glaubenssatz entstanden ist: „Ich bin nicht richtig.“Dieser Satz hat mein Leben seit unmittelbar nach der Geburt geprägt. Viele Jahre später begann ich zu verstehen, wie sehr mich dieser Satz unbewusst durch mein Leben begleitet hatte. Erst durch meine eigene innere Arbeit wurde er mir nach und nach bewusst.

Immer stark. Immer funktionieren. Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich vieles, was mir damals völlig normal erschien. Ich wollte stark sein. Ich wollte beschützen. Ich wollte leisten. Als Kind ging ich lieber als Räuber Hotzenplotz zum Fasching als als Prinzessin.

Damals dachte ich nicht weiter darüber nach. Heute sieht es für so aus, dass ich unbewusst versuchte, die Rolle einzunehmen, die sich meine Eltern ursprünglich gewünscht hatten. Für mich ist dieser Gedanke heute stimmig, weil er so vieles erklärt, was später in meinem Leben folgte.

Das Gefühl, nicht richtig zu sein

Rückblickend erkenne ich diesen Satz, der sich wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen hat.
Ich bin nicht richtig.

Er tauchte immer wieder auf. Zu Hause. In der Schule. Später im Berufsleben. In Beziehungen. Bei vielen Entscheidungen.

Ich hatte als Kind schon oft das Gefühl, gegen den Strom zu schwimmen. Ich habe die Schule gehasst. Nicht weil ich nicht lernen wollte, sondern weil sich dieses Lernen für mich nie richtig angefühlt hat. Den Beruf, den ich eigentlich lernen wollte, durfte ich nicht ergreifen.

Also machte ich eine kaufmännische Ausbildung. Ich zog sie durch. Nicht aus Begeisterung, sondern weil ich gelernt hatte, durchzuhalten, wenn es eben sein musste.

Damals kam ich nicht eine Sekunde auf die Idee, von Stress sprechen zu wollen. Nein, so ist das Leben eben.“ Das trifft es wohl eher.

Funktionieren und rebellieren wurden zu meinem Alltag

Wenn ich heute auf meine Kindheit zurückblicke, ist mir vieles klarer. Ich habe nicht nur funktioniert. Ich habe gleichzeitig rebelliert. Ich war nicht das angepasste Kind. Ich galt als ungehorsam. Als Wüterich. Als schwierig. Ich hatte heftige Wutanfälle.

Schon in der zweiten Klasse schwänzte ich die Schule und ging lieber auf den Spielplatz. Nicht, weil ich besonders mutig war, sondern weil ich dort lieber sein wollte als im Klassenzimmer.

Damals fragte kaum jemand, warum ein Kind so etwas macht. Es hieß eher: „Sie muss sich zusammenreißen.“ Oder, „sie ist einfach schwierig.“ Heute frage ich mich etwas ganz anderes. Was wollte dieses Kind eigentlich sagen? Welche Not steckte hinter meiner Wut? Welcher Schmerz hinter meiner Rebellion?

Auch körperlich zeigte mein Körper schon früh, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte immer wieder starke Bauchschmerzen. Trotzdem musste ich mit auf den sonntäglichen Spaziergang. Ich hatte ihn gehasst, doch es hieß nur. „Reiß dich zusammen.“ Jahrelang glaubte man, meine Bauchschmerzen wären das Problem. Deshalb wurde ich als Sechsjährige, zusammen mit meiner vierjährigen (!) Schwester, für sechs Wochen nach St. Peter Ording verschickt. Wagonweise wurden kleine Kinder in diese Kinderverschickung manövriert. Heute weiß ich, dass viele Menschen diese Aufenthalte als sehr belastend erlebt haben. Für mich und meine Schwester war diese Zeit purer Stress. Von der Familie getrennt. In einem fremden Umfeld. Und manche Situationen habe ich bis heute als entwürdigend und grausam in Erinnerung. Auch darüber sprach damals kaum jemand.

Erst viel später stellte sich heraus, dass die eigentliche Ursache ganz woanders lag und schließlich meine Hüften operiert werden mussten. Damals wusste das niemand. Ich wusste nur, wenn auch „nur“ unbewusst: Irgendetwas stimmt hier nicht.

Sehr früh habe ich für mich schon diesen Satz geprägt: Allein kann ich alles besser.

Damals erschien mir das wie eine Stärke. Meine Stärke. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass mich sowieso keiner versteht und daher auch nicht unterstützt in meinen Ideen oder Vorhaben. Oft wurde ich sogar eher ausgelacht für meine spleenigen Interessen oder Handlungen.

Damals, und für eine sehr lange Zeit danach, war das meine Schutzstrategie und eine Art von Geborgenheit. Auf mich konnte ich mich immer verlassen.

Heute denke ich: Was für ein unglaublicher Stress und nehme die kleine Susanne bei solchen Erinnerungen innerlich in den Arm und begleite sie noch einmal durch diese Situationen.

Ich funktionierte und hielt das für Stärke

Als ich älter wurde, änderten sich meine Lebensumstände. Meine Art, mit ihnen umzugehen, blieb jedoch dieselbe. Ich rebellierte. Ich trotzte. Und gleichzeitig funktionierte ich. Rückblickend erscheint mir genau diese Mischung heute selbst erstaunlich.

Und ich war fest davon überzeugt, dass genau das Stärke bedeutet. Wenn Schwierigkeiten auftauchten, suchte ich nach Lösungen. Aufgeben kam für mich nicht infrage. Ich war ja schon früh zu der Überzeugung gelangt: Allein kann ich alles besser.

Damals fühlte sich dieser Satz kraftvoll an. Heute weiß ich, dass er gleichzeitig unglaublich viel Kraft gekostet hat. Denn wenn man glaubt, alles allein schaffen zu müssen, bedeutet das auch, dass man sich selten erlaubt, schwach zu sein. Hilfe anzunehmen. Sich anzulehnen. Oder einfach einmal zu sagen: „Ich kann gerade nicht mehr.“

Für mich war das keine Option.

Als Alleinerziehende gab es keine Pause

Als meine erste Tochter geboren wurde, war ich überglücklich. Sie war ein wunderbares Kind. Und gleichzeitig begann eine der anstrengendsten Zeiten meines Lebens. Nach acht Monaten ging ich wieder Vollzeit arbeiten. Eine andere Möglichkeit sah ich damals nicht. Der Vater meiner Tochter wollte keinen Kontakt zu uns. Also lag die Verantwortung bei mir.

Unter der Woche war meine Tochter bei der Tagesmutter. Am Wochenende war sie bei mir. Hier musste ich lernen, um Hilfe zu bitten, wenn ich auch einfach mal Zeit nur für mich haben wollte. Ohne Arbeit, ohne Kind.

Meine Tochter wollte nicht zur Tagesmutter. Sie wollte bei ihrer Mama sein. Damals habe ich das nicht verstanden. Ich störte mich nur daran, dass sie genauso ein Wutkopf war wie ich. Allerdings erst seit der Zeit, als ich wieder arbeiten ging.Heute weiß ich, dass sie mir mit ihrem Verhalten vermutlich etwas sagen wollte.

Damals war ich überzeugt, alles richtig zu machen. Ich musste schließlich arbeiten. Also machte ich weiter. Ich organisierte. Ich funktionierte. Und gleichzeitig begann ich neben meiner Vollzeitstelle noch die Ausbildung zur Heilpraktikerin. Wenn ich das heute erzähle, fragen mich manche Menschen wie ich das geschafft habe.

Meine ehrliche Antwort lautet: Ich lernte abends, wenn meine Tochter schlief. Zum ersten Mal lernte ich über ein Thema, das mich wirklich begeisterte.

Nicht jede Anstrengung fühlt sich gleich an

Interessanterweise gab es einen großen Unterschied zwischen meiner kaufmännischen Ausbildung und der Heilpraktikerausbildung. Die erste kostete mich jeden Tag Kraft, weil ich sie nur machte, um „einen Zettel“ in der Hand zu halten und mir einredete, dadurch frei zu sein, weil ich Geld verdienen konnte.

Die zweite Ausbildung fühlte sich völlig anders an. Zum ersten Mal lernte ich etwas, das mich wirklich interessierte. Zum ersten Mal machte Lernen Freude. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, am richtigen Platz zu sein. Das hat mir gezeigt, dass nicht jede Anstrengung automatisch Stress bedeutet.

Manches fordert uns heraus und schenkt gleichzeitig Energie. Anderes raubt uns Kraft, obwohl es nach außen gar nicht besonders belastend aussieht. Diesen Unterschied habe ich allerdings erst viele Jahre später verstanden.

Wenn Essen zum Trost wird

Zu meinem Dauerstress gehörte noch etwas, das ich lange überhaupt nicht hinterfragt habe: Süßigkeiten. Es war mir zwar bewusst, dass es nicht gerade gesund war, aber ich habe es lieber verdrängt, als darauf zu verzichten.

Schon als Kind waren Süßigkeiten für mich etwas Besonderes. Sie waren Belohnung. Trost. Ein kleines Stück Geborgenheit. Wann immer irgendwo etwas Süßes lag, waren meine Finger oft schneller, als ich nachdenken konnte.

Damals erschien mir das völlig normal. Heute glaube ich, dass Essen für viele Menschen mehr ist als reine Nahrungsaufnahme. Zumindest war es das für mich. Etwas Süßes konnte für einen kurzen Moment ein gutes Gefühl schenken. Es konnte beruhigen. Es konnte trösten. Es konnte etwas ausgleichen, wofür ich damals noch gar keine Worte hatte.

Erst viel später wurde mir bewusst, dass ich unangenehme Gefühle häufig mit Zucker überdeckte. Ich hielt das lange für mangelnde Disziplin. War es aber nicht. Ich hatte gelernt, dass Süßes mir ein gutes Gefühl gab. Es war zu einer Art Liebesersatz geworden.

Noch später verstand ich, dass diese Gewohnheit nicht nur meine Gefühle beeinflusste, sondern auch meinen Körper. Große Mengen Zucker lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Der Körper reagiert darauf mit einer verstärkten Ausschüttung von Insulin. Geschieht das über viele Jahre immer wieder, kann sich eine Insulinresistenz entwickeln. Die Körperzellen reagieren dann immer schlechter auf Insulin, wodurch der Stoffwechsel dauerhaft belastet wird.

Hinzu kommt, dass starke Blutzuckerschwankungen den Körper zusätzlich fordern. Sinkt der Blutzucker nach einem schnellen Anstieg wieder deutlich ab, werden unter anderem Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Der Körper gerät dadurch erneut in Alarmbereitschaft, in Stress.

Ich musste damit aufhören, meinen Zuckerkonsum zu bagatellisieren, weil mir klar wurde, dass ich meinen ohnehin gestressten Organismus immer wieder zusätzlich belastete. Ich hatte Trost im Zucker ge-sucht (von Sucht, denn das war es mittlerweile) und erzeugte gleichzeitig neue Stressreize in meinem Körper.

Heute sehe ich das nicht als Schuld oder Versagen. Es war eine nachvollziehbare Strategie meines Körpers, mit Überforderung umzugehen. Erst als es wirklich brenzlig wurde, konnte ich beginnen, etwas zu verändern. Aus dem stärkeren Willen heraus, wieder gesund zu werden.

Der Körper hat längst verstanden, was der Kopf noch leugnet

Wenn ich heute auf mein Leben schaue, erkenne ich unzählige Situationen, die ich damals nie als Stress bezeichnet hätte. Ich nannte es Verantwortung. Pflichtgefühl. Stärke. Durchhaltevermögen. Organisation. Hilfsbereitschaft.

Heute würde ich vieles davon anders benennen, weil ich verstehe, wie viel Kraft mich diese Lebensweise gekostet hat. Die Erkrankung war nicht der Beginn meines Problems. Sie war der Moment, an dem mein Körper sagte:

Bis hierher und nicht weiter.

Diese Sichtweise muss niemand mit mir teilen. Für mich persönlich hat sie jedoch vieles verändert. Ich frage ja schon lange nicht mehr, wie ich eine Krankheit weg bekomme. Ich frage: „Was wollte dein Körper dir schon so lange sagen?“

Nur diesmal habe ich diese Frage nicht einer Klientin gestellt, sondern mir!

Heute sehe ich Stress mit anderen Augen

Wenn mich heute jemand fragt, was Stress ist, denke ich nicht zuerst an einen vollen Kalender. Ich denke an die kleine Susanne, die glaubte, nicht richtig zu sein. Ich denke an die junge Frau, die alles allein schaffen wollte. Ich denke an die Mutter, die funktionieren musste. Ich denke an die Frau, die sich von ihrem Ehemann getrennt hatte, mit weiteren zwei kleinen Scheidungs)Kindern und neben dem Alleinerziehungsstatus auch noch einen Rosenkrieg zu bewerkstelligen hatte.

Ich denke an all die Situationen, in denen ich stark sein wollte, obwohl ich mich eigentlich nach Verständnis, Unterstützung und Geborgenheit sehnte.

Ist es nicht erstaunlich? Bei meinen Klientinnen habe ich solche Zusammenhänge oft sehr schnell erkannt. Nur ich selbst hatte doch keinen Stress. Auch keinen versteckten. Oder doch? Doch! Und zwar schon sehr lange! Ich hatte ihn nur nie als Stress erkannt.

Heute schaue ich genauer hin.

Was in mir steht gerade unter Druck?
Welcher Teil von mir kämpft?
Und was brauche ich eigentlich im Moment wirklich?
Und: wie kann ich mit meiner Situation anders umgehen?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nachhaltige Veränderung meist nicht mit einer neuen Therapie beginnt, sondern mit einer neuen Sichtweise. Genau deshalb hat mich die Auseinandersetzung mit meinem eigenen Leben so tief verändert, genauso wie bei meinen Klientinnen, wenn sie es geschafft haben, sich darauf einzulassen.

Nicht, weil ich dadurch die Vergangenheit ändern konnte, sondern weil ich gelernt habe, die richtigen Fragen zu stellen, ehrlich zu antworten und meine Geschichte dadurch immer besser zu verstehen.

Genau deshalb liebe ich auch das Schreiben bis heute. Viele meiner wichtigsten Erkenntnisse sind nicht in einem einzigen Moment entstanden, sondern beim Aufschreiben meiner Gedanken, Gefühle und Erinnerungen. Oft wurden mir Zusammenhänge erst bewusst, als ich ihnen auf dem Papier Raum gegeben habe.

Aus dieser Erfahrung heraus ist auch mein Selbstliebe-Journal „Ich bin genug“ entstanden, das ich jetzt selbst auch schon einige Male durchgearbeitet habe. Es ist kein Tagebuch im klassischen Sinn, sondern eine liebevolle Einladung, sich selbst mit neuen Augen zu begegnen und den eigenen Gedanken und Gefühlen ehrlich zuzuhören. Vielleicht kann es auch dich dabei begleiten, deine eigene Geschichte ein Stück besser zu verstehen. Hier bekommst du es.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Heilung in dem Moment beginnt, in dem wir aufhören, gegen unsere eigene Geschichte zu kämpfen.

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